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Oberi auf Abstiegsplatz

Roger Etter brauchte lange, um nach dem 2:2 im Derby gegen Phönix Seen wieder auf dem Boden zu sein. Sein FC Oberwinterthur führte zweimal und war nach dem 2:1 dem Sieg sehr nahe. Die schlechte Chancenauswertung und ein «Abstimmungsfehler in der Schlussphase kosteten uns den wichtigen Sieg», sagte der Trainer.

Die Oberwinterthurer liegen einen Punkt hinter dem rettenden 11. Rang von Stäfa zurück und haben zudem klar am meisten Strafpunkte, die bei Punktgleichheit vor dem Torverhältnis den Ausschlag geben. Drei Punkte Rückstand auf Stäfa weist Effretikon auf.

Gegen Phönix debütierte Kreshnik Zmajlaj B-Junior anstelle des gesperrten Pietro Padula im Tor. «Wir dominierten die erste Hälfte.» Etter bestätigte, dass aber «die Effizienz und Gefährlichkeit im Abschluss» fehlten. Das in Oberi auf dem Kunstrasen ausgetragene Derby nahm nach dem Seitenwechsel an Intensität zu. «Wir hatten in der ersten Halbzeit etwas Anlaufprobleme auf dem Kunstrasen», sagte Phönix-Trainer Jürg Stücheli. Lanciert wurde das Treffen mit einer gelungenen Vorlage von Filip Petronijevic. Dieser bediente Fabian Cecchini, der das 1:0 erzielte (55.). Erneut zog sich Oberwinterthur nun bewusst in die eigene Hälfte zurück. Phönix, ohne Sturmspitze Cristian Perez, der sich beim Abschlusstraining eine leichte Zerrung zugezogen hatte, glich in der 71. Minute durch Semir Dalipi aus. Oberi legte nochmals vor, mit einem sehenswerten Treffer von Alessandro Rollo (80.). Als Folge eines Stellungsfehlers fiel aber drei Minuten vor Schluss das 2:2, erzielt von Denis Dalipi. Stücheli räumte ein, dass «Oberwinterthur die Chance zum 3:1 verpasst hatte».

Oberwinterthur: Zmajlaj; Zimmermann, Daniel Scherrer, Rakic, Menderes Sacipi; Mango (46. Antonucci), Sutilovic, Tanner (75. Dauti), Petronijevic (82. Ismaili); Checchini.

Phönix: Götschi; Wehrli, Koch, Güntensperger, Rüttimann, Ferraro, Heydecker (78. Dauti), Moser, Semir Dalipi, Hofstetter (58. Gisoldo), Denis Dalipi.

Letztes Spiel
So 27.06.2010
14:00 FC Niederweningen - FC Oberwinterthur


Autor: Ueli Flach