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Spielbericht FC Bazenheid

Oberis «Last-Minute-Pünktchen»

Mit grossem Jubel endete Oberwinterthurs Heimspielpremiere der Saison. «Ein Last-Minute-Pünktchen, das wir selbstverständlich gerne nehmen», freute sich Spielertrainer Giorgio Contini über das 3:3 gegen Bazenheid. Konträr war die Konsternation der Gäste. Die Toggenburger ärgerten sich über den verpassten Auswärtssieg. Trainer Adrian Allenspach: «Da kündet der Schiedsrichter vier Minuten Nachspielzeit an, und der 3:3-Ausgleich fällt in der 95. Minute!» In der 81. Minute hatten die Gäste noch 3:1 geführt. «Bazenheid hätte nach dem 3:1 den Match mit zwei weiteren Treffern für sich entscheiden können», gestand Contini.
Das erste Heimspiel der neuen Saison hatte für Oberwinterthur erfolgreich begonnen. Milorad Petkovic schoss nach 15 Minuten das 1:0. Nachdem Oberwinterthur das 2:0 verpasst und Bazenheid stattdessen ausgeglichen hatte, kamen die Gäste stärker auf. Begünstigt durch die 2:1-Führung, die Tobias Wittwer nach einem Torhüterfehler noch vor Ablauf der ersten Hälfte erzielte, begann das zwischenzeitliche Übergewicht der Toggenburger. Und als Maurin Gregorin in der 81. Minute zum 3:1 traf, glaubten viele auf der Hegmatten bereits an die Entscheidung. «Positiv an meiner Mannschaft ist, dass wir alle mit viel Herz spielen und nicht aufgeben», lobte Contini. Trotz des 3:1-Rückstandes hatten die Oberwinterthurer diesen Match noch nicht abgehakt. In der 85. Minute traf der Spielertrainer per Kopf zum 3:2. Jetzt war Feuer im Dach. Oberwinterthur mobilisierte seine letzten Kraftreserven. Und: «Aus der Drehung heraus habe ich den Ball mit einem wahren Sonntagsschuss genau ins Lattenkreuz getroffen», schilderte Contini das Tor zum 3:3 in der 95. Minute. Damit rettete er seinem Team einen Punkt. «Dieses Unentschieden und die Tatsache, einen Zweitorerückstand noch aufgeholt zu haben, ist wichtig für unsere Moral», fand Coach Jürg Padrutt.
Oberwinterthur: Zürcher; Zimmermann (80. Scherrer), Inauen, Specker, Vogt (70. Dauti); Sorice, Sakiri (65. Kutlu), Vagias, Russo; Contini, Petkovic.

Autor: Roger Auer