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Matchbericht FC Oberi - FC Küsnacht

Etwas für die Moral getan Nach vier Niederlagen punktet der FC Oberwinterthur erstmals wieder.

«Fussballerisch sind wir wiederum einen Schritt weiter gekommen. In der Tabelle hingegen machten wir keine grossen Bewegungen», kommentierte Oberwinterthurs Spielertrainer Giorgio Contini das 2:2 gegen Küsnacht. Mit dem Punkt aus dem Heimspiel bleibt sein Team in der interregionalen 2. Liga auf einem Abstiegsplatz sitzen.
In der ersten Halbzeit war bei den Oberwinterthurern gegenüber den bisherigen Spielen eine Steigerung zu beobachten. Auch Goalie Remo Zürcher fand wieder zu seiner gewohnten Form zurück, nachdem er im letzten Spiel gepatzert hatte. Dennoch gerieten sie zuerst in Rückstand. Doch die Platzherren reagierten sofort. Nafi Dauti lancierte Contini mit einem Steilpass und dieser traf aus rund 16 Metern zum 1:1. In der zweiten Halbzeit dominierten die Oberwinterthurer klar, kamen aber dennoch zu relativ wenig Torszenen. Das rächte sich: Nach einem Stellungsfehler in der Abwehr geriet Oberi erneut in Rückstand. «Mit dem 1:2 wurden wir sozusagen um unsere Arbeit in der zweiten Halbzeit betrogen», meinte Contini. Oberwinterthur kämpfte bis zur letzten Minute, und in der 89. Minute gelang Raphael Specker der verdiente Ausgleich.
«Dieser Punkt ist wichtig für die Moral», sagte Giorgio Contini. «Wir traten wieder als Mannschaft auf. Und die Jungen, die für die verletzten oder kranken Vincenzo Russo und Reto Inauen eingesprungen waren, erledigten ihren Job hervorragend. Ich hoffe, wir konnten mit diesem Unentschieden wieder etwas Selbstvertrauen tanken.» (mbä)
Oberwinterthur: Zürcher; Wiesendanger (70. Vogt), Specker, Scherrer; Zimmermann, Sakiri, Vagias, Buro (46. Von Arx); Kutlu (80. Petkovic), Contini, Dauti.

Autor: Roger Auer