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Matchbericht FC Oberi - FC Stäfa

Niederlage bei Scheepers' Premiere

Mit einem 1:2 (0:1) endete die Heimspielpremiere für Willy Scheepers' FC Oberwinterthur. Das Duell gegen Mitaufsteiger Stäfa entschied die Mannschaft von Georges Bregy, nach dem 0:0 der Vorrunde, diesmal für sich. Scheepers war enttäuscht. «Wir hatten uns sehr viel vorgenommen.»
Dass im druckvollen Beginn der Platzherren Manauri Medina (neu, von den Blue Stars) die ersten zwei Chancen nicht nutzen konnte, hatte Folgen. «Von da an zeigte meine Mannschaft den schlechtesten Fussball, seit ich hier Trainer bin», sagte Scheepers. Vielleicht war der Erwartungsdruck für das junge Team doch zu gross. Vielleicht hat man sich intern für den ersten Auftritt im Frühling zu viel vorgenommen. «Wir leisteten uns viel zu viele Fehler.» Oberwinterthur fand seinen Rhythmus nie mehr. «Wir liessen dem Gegner zu viel Raum, und auf dem tiefen Boden ging unser Konzept nicht auf.» Kurz vor der Pause kam Selvi ins Spiel. Die Neuverpflichtung vom FC Konstanz, dem Ex-Klub von Scheepers, aber gab ein sehr kurzes Gastspiel. In der 50. Minute wurde er wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen. Stäfa schoss in der 74. Minute das 2:0. Im Endspurt glückte Frei das Anschlusstor. Oberwinterthurs Trainer hofft jetzt, dass «wir am Samstag beim spielerisch starken Gossau unser wirkliches Potenzial zeigen können».
Oberwinterthur: Zürcher; Inauen (46. Sorice), Specker, Scherrer, Buro, Vagias, Adnan Radoncic, Petkovic (42. Selvi), Kutlu (80. Denis Radoncic), Medina, Frei.

Autor: Roger Auer