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Spielbericht FC Oberi - FC Winkeln SG

Immerhin ein Punkt! Oberwinterthur kommt gegen Winkeln nicht über ein 3:3 hinaus.

Die Oberwinterthurer traten im Abstiegskampf gegen Winkeln an, das in der Tabelle hinter ihnen lag. Das Team von Willy Scheepers hätte also eine gute Möglichkeit gehabt, mit einem Sieg einen Schritt nach vorne zu machen.
Der Beginn war vielversprechend: Nach nicht einmal einer Minute schoss Denis Radoncic den Führungstreffer. Es folgten aber die «düsteren Minuten des FC Oberwinterthur»: Zwischen der 19. und der 27. Minute kehrten die Gegner die Partie und gingen 3:1 in Führung. «Seit Wochen habe ich dasselbe Thema angesprochen», meinte der sichtlich enttäuschte Trainer Willy Scheepers. «Immer wieder forderte ich die Abwehr auf, nicht auf einer Linie zu stehen, aber das Staffeln funktionierte leider auch im letzten Spiel nicht.»
Nach dem Seitenwechsel reagierten die Platzherren jedoch, begannen die St. Galler unter Druck zu setzen und spielten «mit Herz», wie es Scheepers nannte. Von nun an hatten die Gegner keine nennenswerte Chance mehr. In der 49. Minute schoss der eingewechselte Admir Radoncic das 3:2, und Oberwinterthur konnte endgültig wieder Hoffnung schöpfen. Es dauerte aber bis zur 90. Minute, bis Russo mittels Penalty den Ausgleich besorgen konnte. Er machte es spannend: Der gegnerische Torhüter parierte den Elfmeter und Russo konnte erst den Nachschuss verwerten. Auf Grund der starken zweiten Hälfte wäre ein Sieg Oberwinterthurs beinahe verdient gewesen. Dennoch zeigte sich Scheepers kritisch: «Die jungen Spieler machen Dampf. Von den Leistungsträgern und Routiniers bin ich jedoch hin und wieder enttäuscht. Sie machen zu viele persönliche Fehler, die eigentlich nicht nötig wären.» (mbä)

Oberwinterthur: Zürcher, Specker (46. Kutlu), Vagias (30. Admir Radoncic), Scherrer; Buro, Inauen, Bogdanovic, Russo; Mendina (70. Sorice), Denis Radoncic, Frei.

Autor: Roger Auer