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Oberwinterthur steigt ab !!

Der FC Oberwinterthur muss nach einer 1:5-Niederlage gegen Höngg als schlechtester Viertletzter aus der interregionalen 2. Liga absteigen. Das «Spiel der letzten Chance» begann denkbar schlecht. Kaum fünf Minuten waren gespielt, als Höngg nach einem Eckball in Führung ging. Die Oberwinterthurer waren zwar engagiert, doch vor dem Tor wurde es nur einmal gefährlich.

Dennoch fiel der Ausgleich nach 25 Minuten nach einer Standardsituation. Admir Radoncic verwandelte einen Freistoss mit dem Kopf unhaltbar für den Torhüter. Eine weitere Ecke brachte sogleich nach dem 1:1 den erneuten Dämpfer für Oberwinterthur: Der Schuss aus dem Hinterhalt wurde von einem Oberwinterthurer abgelenkt und landete wiederum im Tor. «Zu Beginn sind wir völlig unnötig in Rückstand geraten», ärgerte sich Oberwinterthurs Trainer Willy Scheepers. «Der Ball hätte nicht derart ungestört durch den Fünfmeterraum fliegen dürfen.» Damit aber nicht genug: Genau dasselbe Spiel wiederholte sich nach etwas mehr als 70 Minuten: Höngg verwertete einen ebensolchen Eckball zum vorentscheidenden 1:3.
Zuvor hätten die Platzherren aber bezeichnenderweise mehrmals den Ausgleich schiessen müssen. Sie erarbeiteten sich Chance um Chance zum 2:2, das von den Gästen teilweise nur noch mit viel Glück verhindert werden konnte. Nach dem 1:3 jedoch schien die Sache geregelt zu sein, Mit zwei Kontern in der 87. und 90. Minute erhöhte Höngg auf 5:1.
«In der Rückrunde erhielten wir nicht weniger als zwölf Tore nach Eckbällen», kritisierte Scheepers, und blickte aber gleichzeitig voraus: «Nun muss man das Team fast von Grund an neu aufbauen». (mbä)
Oberwinterthur: Zürcher; Hakan Selvi (69. Rino), Russo, Specker, Scherrer; Sorice, Dauti (46. Medina), Radoncic, Petkovic (46. Frei), Buro; Kadir Selvi.

Autor: Markus Zanola