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Heftiger Dämpfer gleich zu Beginn
Einen solchen Start von Abszteiger Oberwinterthur kommt einer Sensation gleich, doch keineswegs im positiven Sinne.(Autor: Marisa Bärlocher)
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Auch wenn die Mannschaft von Trainer Willy Scheepers von Grund auf neu aufgebaut wurde, hat man von ihnen in der regionalen Zweitliga doch einiges erwartet. Zumindest im Auftaktspiel auswärts gegen Witikon vermochte das junge Team diese Erwartungen nicht zu erfüllen: Sie wurden gleich mit einer 6:1-Schlappe nach Hause geschickt. In der Abwehr musste Scheepers durch den kurzfristigen Ausfall von Hakan Selvi alles umstellen; an seiner Stelle spielte Milan Bogdanovic im Abwehrzentrum. Die erste Halbe Stunde dominierten die Gäste das Geschehen noch. Drei Abwehrfehler nutzten die Zürcher jedoch aus, um gleich 3:0 in Führung zu gehen. Nach dem Oberwinterthurer Anschlusstreffer noch in der ersten Halbzeit lag der Anschluss an die Platzherren nahe. Doch anstelle des 3:2 fiel kurz vor der Pause das 4:1 für Witikon. ?Das bedeutete der Nackenstoss für uns?, kommentierte Scheepers nach dem Spiel. ?Witikon konnte vier Mal alleine auf den Torhüter ziehen.? Nach der Pause lief nicht mehr viel. Oberwinterthur konnte das Unmögliche nicht mehr erreichen. Witikon setzte jedoch noch zwei Treffer darauf und erhöhte zum äusserst deutlichen Schlussresultat von 6:1. Willy Scheepers forderte seine Spieler aber bereits nach dem Spiel auf, die Partie zu vergessen und nach vorne zu schauen: ?Ein solcher Start ist heftig, doch wir haben gesehen, dass die junge Mannschaft Fussball spielen kann und wir müssen weiter schauen. Bereits am Donnerstag haben wir die Möglichkeit uns zu revanchieren.? Zudem hofft man in Oberwinterthur, dass weitere neue Spieler dann spielberechtigt sein werden.