"Wir waren in der ersten Hälfte zu passiv und zu wenig aggressiv", bemängelte Bassersdorf's Marcel Tanner. Nach dem Seitenwechsel ging es vorerst in ähnlichem Stil weiter. Mit der Zeit kam aber das Heimteam besser in Fahrt und drückte auf den Ausgleichstreffer. Die letzte Halbstunde gehörte fortan dem FC Bassersdorf. Sie profitierten von Unkronnzentriertheiten ihrer Gegner und kamen nun immer wieder zu guten Möglichkeiten, die Torhüter Appella alle zunichte machte. Bassersdorfs Christian Schweizer hätte den Ausgleich mehrmals auf dem Fuss gehabt, die Oberwinterthurer Nummer Eins blieb aber vorläufig der Sieger. Die Gäste beschränkten sich in der Folge nur auf Konter, von denen sie mindetstens einen hätten verwerten müssen: Manauri Medina traf jedoch nur den Pfosten. So zeichnete sich der Ausgleich je länger je mehr ab. Er folgte auch "auf brutalste Weise für Scheepers" Oberwinterthur: In der Nachspielzeit traf Tanner auf Flanke von Zambelli zum Ausgleich. Der Schiedsrichter liess die Gäste den Anstoss noch ausführen, pfiff jedoch gleich wieder ab, das Spiel endete mit 1:1. Oberwinterthur wurde für sein Nachlassen in den letzten 30 Minuten knallhart bestraft und verschenkte so zwei Punkte. "Es fehlte am Ende das Feuer in unserem Team", ärgerte sich Willy Scheepers nach dem Spiel. In Bassersdorf hingegen freute man sich über den glücklichen, aber übers ganze Spiel hinweg nicht unverdienten Punktgewinn: "Körperlich sind wir in Form. Das zeichnet sich jeweils in unseren Spielen in den Endphasen ab", freute sich Tanner.
Bassersdorf: Blank; Feuerstein, Arpagaus, Keller, Tinner; Schweizer, Tanner, Ienco (66. Zambelli), Zihlmann; Kluser, Gomes.
Oberwinterthur: Appella; Rene Scherrer, Petkovic, Sorice, Buro; Radoncic, Selvi (75. Kasami), Stamenic, Bogdanovic; Camyurdu, Medina.
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