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0:7-Fiasko auf der Hegmatten

Der FC Oberwinterthur scheint in dieser Saison nicht zur Ruhe und zu einer gewissen erforderlichen Konstanz zu kommen. Nach unnötigen Punktverlusten in Bassersdorf und Beringen, setzte es im Heimspiel gegen die Blue Stars eine heftige Klatsche ab. (Autor: Marisa Bärlocher)

Das Team von Willy Scheepers musste auf mehrere Stammspieler, die gesperrt waren verzichten. Im Mittelfeld der Winterthurer herrschte Unruhe, die Folge davon waren deutlich zu viele Ballverluste. Auch als bereits nach zwölf Minuten ein Spieler der Gegner vom Platz gestellt wurde, änderte sich nichts am Oberwinterthurer Spiel; man merkte in keiner Weise, dass die Blue Stars numerisch unterlegen waren. Zwei Tore in der 32. Minute und in der Nachspielzeit der ersten Hälfte offenbarten die Ratlosigkeit im Heimteam. Oberwinterthurs Torhüter verhinderte zudem mehrmals ein weiteres Zürcher Tor. Im Gegenzug dazu tauchte Scheepers Mannschaft selten gefährlich vor dem gegnerischen Torhüter auf und so stand es zur Pause beim nicht unverdienten 0:2 für die Gäste. "Die Reaktion hätte von den Spielern aus kommen müssen, doch nichts geschah nach der Pause", ärgerte sich Oberwinterthurs Trainer, dem das Fehlen einer Leaderfigur in seinem Team immer wieder, so auch am Samstag zu schaffen machte. Der Seitenwechsel schien die Gegner dann gar zu beflügeln: Bis in die 90. Minute bezwangen sie Torhüter Sascha Elsener noch fünf weitere Male, wobei sich die Vorderleute je länger je mehr aufgaben und Elsener im Stich liessen?, wie es Scheepers bezeichnete; "fast die ganze Partie in Überzahl zu spielen und dann mit 0:7 zu verlieren ist gar nicht möglich", argwöhnte der Trainer Willy Scheepers, doch Oberwinterthur scheint in dieser Saison hin und wieder auch das Unmögliche möglich zu machen, auch wenn bis jetzt jeweils nicht immer mit positivem Ausgang.

Oberwinterthur: Elsener; Sorice, Petkovic, Daniel Scherrer; Buro, Daniel Zefiq, Maliqi (46. Sutilovic); Stamenic, Bogdanovic; René Scherrer (40. Kasami), Camyurdu.

Autor: Markus Zanola