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Oberwinterthurs versöhnlicher Abschluss |
Besser hätte die eher unerfreuliche Saison für Oberwinterthur wohl nicht enden können. Mit einem 5:1-Sieg gegen den FC Unterstrass rückten sie ins Mittelfeld der Tabelle vor. (Autor: Marisa Bärlocher)> |
Zu Beginn der Partie sah es zwar nach einem erneuten Ausrutscher der Mannschaft von Willy Scheepers aus: Nach wenigen Minuten lagen sie bereits 0:1 im Rückstand; nach einer Viertelstunde hätte es schon 0:3 stehen müssen, hätte Unterstrass seine hochkarätigen Chancen genutzt. Das Heimteam fing sich jedoch und schöpfte in der 25. Minute wieder etwas Hoffnung: Eine schöne Kombination, die Gabriel Zefiq mit einem platzierten Schuss abschloss brachte den Ausgleich. Die Hoffnungen wurden aber durch den selben Mann eine Minute später wieder gedämpft, als er wegen Wegschlagen des Balls und nach einem Wortwechsel mit dem Schiedsrichter je eine Gelbe Karte gezeigt bekam und somit vom Platz flog. Einmal mehr in dieser Saison kämpfte Oberwinterthur also zu zehnt weiter. Dies schien die Winterthurer jedoch wenig zu interessieren, und es war kaum ein Unterschied festzustellen. In der 45. Minute gingen sie gar durch Silvio Buro noch kurz vor der Pause in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel war die Unterzahlsituation von Willy Scheepers Team nicht bemerkbar; sie spielten befreit nach vorne. Die 59. Minute brachte gar den Ausbau der Führung: Vincenzo Russo bediente mit seinem Freistoss Admir Radoncic, der auch eine Viertelstunde später für den vierten Winterthurer Treffer verantwortlich war. Nach einer Ecke stieg Radoncic höher als alle anderen und köpfelte den Ball kraftvoll zum 4:1 ein. Auch der junge Sivio Buro zeichnete sich noch als Doppeltorschütze aus. Milorad Petkovic zauberte eine perfekte Vorlage für Buro, indem er den Ball über die Unterstrasser Verteidigung hob. So überwintern die Oberwinterthurer dank den in Unterzahl erkämpften Punkten auf einem etwas beruhigenderen Tabellenplatz.
Oberwinterthur: Appella; Sorice, Specker, Russo, Daniel Scherrer (77. René Scherrer); Maliqi (34. Sutilovic), Bogdanovic (86. Defièbre), Radoncic, Buro; Petkovic, Zefiq.
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