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Punkteteilung im Stadtderby

Das 1:1 zwischen Veltheim und Oberwinterthur brachte keinem der beiden Teams wirklich viel. Der Ligaerhalt ist weder für Veltheims, noch für Scheepers' Mannschaft entscheidend näher gerückt. (Autor: Marisa Bärlocher)

Die erste Hälfte war mehrheitlich ausgeglichen, wobei die Oberwinterthurer spielerisch leicht im Vorteil lagen. Veltheim erwies sich jedoch als stärker, als dass ihre Tabellenlage vermuten liess. Gefährlich wurden sie hauptsächlich nach Standardsituationen. Die beste Möglichkeit verdankte der SCV aber einem Oberwinterthurer: Milorad Petkovic lenkte einen hohen Ball mit dem Kopf in die Torecke von seinem Neo-Torhüter Stefan Jänicke. Dieser reagierte jedoch phantastisch und kratzte den Ball von der Linie. Die erste Hälfte blieb aber ereignislos; erst nach dem Seitenwechsel steigerte sich der FC Oberwinterthur ein wenig und erarbeitete sich die eine oder andere Chance. „Zu Beginn der zweiten Hälfte bekundeten wir einige Mühe, erst gegen das Spielende kamen wir wieder besser ins Spiel“, stellte Markus Nyfeler fest. Nach 54 Minuten stand Manaury Medina alleine vor Veltheims Torwart Tollardo, doch das Resultat blieb nach der hochkarätigen Möglichkeit bestehen. Erst in der 72. Minute reüssierte Medina: Er verwandelte einen Freistoss direkt, indem er seinen scharfen Schuss unter die Latte von Tollardos Tor setzte. „Meine Mannschaft machte zu wenig, um drei Punkte mitnehmen zu können“, sagte Willy Scheepers nach der Partie. Deutlich zu wenig machten sie eine Minute nach dem Führungstreffer: Veltheim glich nach einem Freistoss, der Dzodan per Kopf ins Tor lenkte, aus. Dieser Treffer schien Nyfelers Mannschaft in der Tat zu beflügeln. Sie traten nun zielstrebiger auf und erzielten durch den eingewechselten Brogle den vermeintlichen Führungstreffer. Das Schiedsrichtertrio erkannte aber zurecht ein Offside und annullierte den Treffer wieder. Trotz einer durchaus spannungsreichen Schlussviertelstunde blieb es beim gerechten Unentschieden. Die Trainer zeigten nach dem Spiel unterschiedliche Reaktionen: Während Nyfeler zufrieden mit dem Einsatz seiner Elf war, bemängelte Scheepers, dass seine Spieler unter deren Niveau gespielt hätten: „Viele brachten nicht die Leistung, die sie eigentlich liefern könnten.“ Dennoch liess er auch verlauten, dass durchaus gute Ansätze vorhanden waren.

Veltheim:
Tollardo; Reinhard, Acar (62. Heusser), Dzodan, Grubenmann, Sprunger, Spänni, Schalcher, Marincolo (74. Brogle), Cides, Dobler (69. Fürer).

Oberwinterthur:
Jänicke; Daniel Scherrer, Sorg, Sutilovic; Buro, Radoncic, Petkovic, Maliqi (80. Kemberi); Defiebre, Medina, Dauti (58. Rene Scherrer).

Autor: Markus Zanola