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Zu wenig Ausbeute

Oberwinterthur schlug aus seiner Überlegenheit in der Auswärtspartie gegen das hinter ihnen platzierte Zürich-Affoltern deutlich zu wenig Profit. Mit dem 1:1 Unentschieden kann Trainer Willy Scheepers keineswegs zufrieden sein. Besonders in der zweiten Halbzeit erspielten sich die Winterthurer zahlreiche hundertprozentige Chancen, verwerteten davon aber nur eine einzige.

Der Beginn der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Die klarste Möglichkeit verzeichneten Nafi Dauti und Manaury Medina alleine vor dem Torhüter. Medina spielte den Querpass von Dauti jedoch direkt in die Arme des gegnerischen Torhüters. In der zweiten Hälfte steigerte sich Oberwinterthur und sie standen erneut diverse Male alleine vor dem Zürcher Tor. Der eingewechselte René Scherrer, und wiederum Manaury Medina vergaben zu viele Chancen. „Aus solchen Situationen muss man deutlich mehr herausholen“, meinte auch Oberwinterthurs Trainer Scheepers. Erst nach einer Stunde wurden die Gäste für ihre offensiven Bemühungen belohnt: Medina verwertete eine seiner vielen Möglichkeiten und schoss zum längst fälligen 0:1 ein. An der Spielsituation änderte sich danach nichts. Oberwinterthur erarbeitete sich die Chancen, das 0:2 fiel jedoch nicht. „Wie es dann so oft kommt, wenn man die Möglichkeiten vorne nicht macht, dann kassiert man sie hinten wieder“, ärgerte sich Scheepers. Fünf Minuten vor Spielschluss glichen die Zürcher zum für sie eher schmeichelhaften 1:1 aus und der wiederum stark aufspielende Torhüter Jänicke musste in den Schlussminuten doch noch hinter sich greifen.

Oberwinterthur: Jänicke; Daniel Scherrer, Petkovic, Sutilovic; Russo, Gerstenmaier, Buro, Defièbre, Dauti; Kemberi (45. René Scherrer), Medina.

Autor: Markus Zanola