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Oberi etwas zahm

Remo Zürcher

Die Oberwinterthurer bezogen in Wallisellen eine 0:3-Niederlage.

«Verdient», wie Trainer Roberto Fregno meinte. «Wir haben ohne Ball zuwenig gemacht und waren in den Zweikämpfen nicht gut genug. Spielen, ohne zu fighten, genügt eben nicht. Das müssen einige Spieler noch lernen.» Ausserdem war die Absenz von Stammspielern - im letzten Match verletzte sich Simone Sorice am Knöchel und muss nun für vier Wochen einen Gips tragen - vor allem in der Defensive zu spüren. In der ersten Halbzeit war Wallisellen aggressiver und ging nach einem Fehler der Gäste in der 19. Minute 1:0 in Führung. Bis zur Pause kam nur Manauri Medina, der einzige Oberwinterthurer, der nach vorne etwas versuchte, zu einer Chance. Für die zweite Halbzeit stellte Trainer Fregno etwas um, sein Team steigerte sich, hatte das Spiel teils im Griff - und Chancen zum Ausgleich. Der jedoch fiel nicht. Die Walliseller blieben bei Kontern gefährlich und erzielten zwei weitere Treffer zum undiskutablen Erfolg. (red) Oberwinterthur: Zürcher; Daniel Scherrer, Admir Radoncic, Asprion (63. Amado), René Scherrer; Medina, Rollo, Vagias (45. Adis Radoncic), Defièbre; Aloe, Acar (84. Bezzetti).

Nächstes Spiel:
Sonntag
10:15 FC Oberwinterthur 1 - FC Gossau 1

Hopp Oberi

Autor: Ueli Flach