Nach einer eher unglücklichen Serie von Niederlagen fand der FC Seuzach im Derby gegen Oberwinterthur wieder auf die Siegesstrasse zurück und gewann auswärts 2:1. Seuzach spielte gut nach vorne und zeigte einen gepflegten Fussball. Das einzige Tor in der ersten Hälfte fiel trotzdem nicht aus dem Spiel heraus: Hannes Gumpoltsberger köpfelte den Ball nach einem Corner zum 1:0-Pausenstand ein. Oberwinterthur wollte reagieren, agierte fortan mit einem Stürmer mehr und kam prompt nach dem Seitenwechsel zu einer guten Möglichkeit. Doch im Gegenzug erhöhten die Gäste - wieder auf einen Corner - durch Patrick Müller auf 2:0. «Uns fehlen einer oder zwei erfahrene Spieler, welche die junge Mannschaft führen», meinte Oberwinterthurs Trainer Roberto Fregno. Der Gastgeber konnte in der zweiten Halbzeit nicht davon profitieren, dass Seuzach etwas nachliess. Die offensiveren Oberwinterthurer trafen bis zur 85. Minute nur einmal - den Pfosten. Doch fünf Minuten vor Schluss erzielte Milorad Petkovic nach einer Standardsituation den Ehrentreffer. Danach hatte Adis Radoncic zwar den Ausgleich auf dem Fuss, doch «das Quentchen Glück, das in den letzten Spielen fehlte, lag diesmal auf Seiten der Seuzacher», äusserte sich Näf erfreut. Er gestand gleichzeitig, dass Oberwinterthur die besseren Chancen hatte, seine Mannschaft aber durch den grösseren Willen den Sieg verdiente. (mbä)
Oberwinterthur: Zürcher; Scherrer, Petkovic, Sutilovic, Sorice, Rollo, Vagias (46. Adis Radoncic), Aloe (81. Sigillo), Acar (70. Dauti), Defièbre, Medina. Seuzach: Leutwyler; Müller, Reto Stahel, Stucki, Vollenweider; Gumpoltsberger (78. Fabian Stahel), Humbel, Patrick Widmer (85. Lang), Avanzini; Lauber (90. Gmünder), Fischer.
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