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Wie Tag und Nacht

Hätten wir am Mittwoch gegen den Viertligisten Fehraltorf im Cup nur 50 Prozent unserer heutigen Leistung gezeigt, wären wir locker in die zweite Vorrunde gekommen,» meinte Roberto Fregno nach dem 0:0 gegen Zürich Affoltern.

Oberwinterthurs Trainer gab zu bedenken, dass «Gastgeber Zürich Affoltern gegenüber der letzten Saison praktisch mit unverändertem Kader antreten konnte, wir hingegen mit einer praktisch neu formierten und vor allem sehr jungen Mannschaft anreisten». So sei er mit dem auswärts eroberten Punkt voll zufrieden. Die Gäste waren sichtlich bestrebt, sich für die Cuppleite zu rehabilitieren. Menderes Sacipi scheiterte in der ersten Halbzeit bei einem Solovorstoss und hatte kurz vor der Pause die Führung in den Füssen. Nach der Pause drückte Zürich Affoltern, doch die Fregno-Elf wehrte sich engagiert. Anthony Vaccaro kam zu zwei Riesenchancen, doch machte sich beim 17-Jährigen noch fehlende Routine und Kaltblütigkeit bemerkbar. «Meine Mannschaft hat sich unheimlich gesteigert», freute sich Fregno. «Jeder Spieler hat heute vorbildlich gefightet.» Bei Oberwinterthur ist dieser Tage Torhüter Remo Zürcher ausgeschieden. Gegen Zürich Affoltern stand deshalb Schifferli im Tor. Oberwinterthurs Neuverpflichtung Adnen Radoncic war noch nicht spielberechtigt.
Oberwinterthur: Schifferli; Zimmermann, Daniel Scherrer, Rollo, René Scherrer; Sacipi (60. Vaccaro), Sutilovic, Ismaili (70. Häfeli); Saiti, Petkovic.Bericht vom Landboten
www.landbote.ch

Autor: Ueli Flach