«Wir hätten eigentlich gewinnen müssen», meinte Roberto Fregno und fügte an, dass «wir vier hundertprozentige Chancen hatten». Allerdings vermisste Oberwinterthurs Trainer den absoluten Siegeswillen. Auch Roland Näf hatte sich stimmungsmässig mehr erhofft. Der Trainer des FC Seuzach meinte, «dass vielleicht die Hitze den Spielern bereits vor dem Match zusetzte», freute sich aber, dass «meine Truppe heute wieder eine tolle Leistung zeigte». Bei Seuzach fehlte Fabian Stahel wegen einer Fussverletzung. Deshalb spielte Manuel Uhlmann, der sich laut Nef «lückenlos ins Team integrierte und in der Defensive eine sehr starke Leistung zeigte. Wir mussten auch noch Müller und Gumpoltsberger ersetzten, doch momentan sind wir in der komfortablen Lage, dass bei uns jeder jeden ersetzten kann und bereit ist, das Bestmögliche zu zeigen.» Durch Florian Wieser legte Seuzach schnell ein Tor vor (6. Minute), Oberwinterthur vergab danach zahlreiche Chancen. «Wir hatten auch im zweiten Abschnitt Möglichkeiten, das Spiel noch zu wenden», hielt Fregno fest. Seuzachs Siegtor fiel nach einer Stunde durch Philipp Fischer per Kopf. «Wir hatten im zweiten Abschnitt mehr Ballbesit», so Näf, «doch wir haben zu wenig den Abschluss gesucht.» Am Ende musste Fregno eingestehen, dass «Seuzach heute um eine Spur aggressiver war». Näf fand derweil, dass «Oberwinterthur in einigen Szenen zu überhastet agierte. Am Schluss haben wir mit langen Bällen gespielt», und das habe ihm überhaupt nicht gepasst. Oberwinterthur: Adnan Radoncic; Zimmermann, Rollo, Daniel Scherrer, René Scherrer; Saiti (63. Vaccaro), Sacipi (75. Häfeli), Situlovic, Adis Radoncic; Petkovic, Ciullo. Seuzach: Popp; Wieser, Bietenharder, Reto Stahel, Vollenweider; Zweifel (55. Christian Widmer), Uhlmann, Acar, Patrick Widmer; Fischer (70. Egli), Venica (85. Schaub). Bericht vom Landboten www.landbote.ch
Nächstes Spiel Sa 06.09.2008 17:00 FC Russikon 1 - FC Oberwinterthur 1
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