Die Seuzacher begannen stark und präsentierten ihre spielerische Kompaktheit. Trotzdem gerieten sie ins Hintertreffen: René Scherrer erzielte nach einer halben Stunde Oberis 1:0. Nach einem Eckball entschied der Schiedsrichter zur Verwunderung vieler auf Penalty für Seuzach. Stephan Oergel liess sich dieses Ostergeschenk nicht nehmen und bezwang Adnan Radoncic (36.). Oergel bereitete nach der Pause das 2:1 vor, das Omar Venica mit einer Direktabnahme schoss. Der eingewechselte Patrik Baljak glich zum 2:2 aus. Und der ehemalige U21-Spieler des FC Winterthur setzte wenig später einen drauf, zum 3:2-Siegtreffer. Den Gästen kam entgegen, dass Oergel in der 80. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung einen Platzverweis kassierte. «Nicht die bessere, aber die cleverere Mannschaft hat gewonnen», sagte Näf. «Leider haben sich meine Leute am Schluss darauf konzentriert, die Provokationen des Gegners zu bestrafen, statt sich aufs Spiel zu konzentrieren.» Näf will diesen Punkt eingehend mit seinen Spielern besprechen. Seuzach: Gehring; Wiser, Fabian Stahel, Reto Stahel, Lauber, Acar, Oegel, Uhlmann (65. Müller), Christian Widmer, Venica, Fischer (90. Schüpbach). Oberwinterthur: Adnan Radoncic; Roberto (85. Häfeli), Shahinaj, Vogt, Sacipi, Ismaili, Petronijevic, Zimmermann, Sutilovic, Zandelli (29. Scherrer), Adis Radoncic (46. Baljak).
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